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Familienzeit 

Wie die Grillparty zum kulinarischen Vergnügen wird

VERGLEICH - Vor- und Nachteile von Holzkohle-, Gas- und Elektrogrill

Vorsicht, wenn Kinder mit dabei sind: Damit es bei der Grillparty nicht zu Unfällen kommt, sollten Eltern den Nachwuchs genau im Auge behalten. Foto: gms
Vorsicht, wenn Kinder mit dabei sind: Damit es bei der Grillparty nicht zu Unfällen kommt, sollten Eltern den Nachwuchs genau im Auge behalten. Foto: gms
Am Grill treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Für die einen ist es Passion, Leidenschaft oder sogar Sport, für andere schlicht die Lust am geselligen Beisammensein und Essen im Freien. Einen gemeinsamen Nenner aber gibt es: Schmecken soll das Grillgut, gelingen soll es – und zwar nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern einfach und verlässlich. Pleiten, Pech und Pannen lassen sich bei der Wahl des passenden Grills vermeiden. Dabei gibt es nicht das ultimative, für alle Ansprüche optimale Gerät. Jeder Grill hat bestimmte Eigenschaften, Stärken oder Schwächen. Grundsätzlich empfiehlt sich eine von drei Varianten: Elektrogrill, Gasgrill oder Holzkohlegrill.

Elektrogrill

Beim Elektrogrill entwickelt sich wenig Rauch, daher wird sein Einsatz auf dem Balkon von Vermietern und Nachbarn in vielen Fällen toleriert. Allerdings fehlt echten Grill-Fans das Wichtigste: die Grill-Stimmung, die eng mit dem typischen Grillaroma verbunden ist. Ohne Grillduft ist das Grillen für die meisten Menschen nur halb so schön. Außerdem ist ein Elektrogrill nicht für größere Fleischstücke verwendbar.

Für den Elektrogrill spricht sein geringer Platzbedarf, dass man Kohle und Gas spart und dass der Grill bei Regen- und Gewitterwetter auch in der Wohnung eingesetzt werden kann.

Gasgrill

In Deutschland wächst die Zahl derer, die Gasgrills bevorzugen. Mit Flüssiggas betriebene Geräte haben eine kurze Anheizzeit, sind also spontan einsetzbar. Dazu kommt eine leicht regelbare Temperatur. Auch die Asche- und Rauchentwicklung ist weniger intensiv als beim Holzkohlegrill. Technische Finessen machen Gasgrills der gehobenen Preis- und Qualitätsklasse in Verbindung mit passend ausgestatteten Grillwagen zu mobilen Mini-Küchen, die eine große Vielfalt an Zusatzfunktionen bieten.

Dieser Luxus hat natürlich seinen Preis – finanziell und den Platzbedarf betreffend. Auch das typische Grillaroma ist weniger ausgeprägt, selbst beim Einsatz spezieller Holzchips. Nicht zuletzt muss das Gas gekauft und gelagert werden.

Holzkohlegrill

Er ist der Inbegriff des Grillvergnügens. Der Holzkohlegrill glüht, raucht, qualmt und ist definitiv nichts für Ungeduldige, braucht er doch zwischen 20 und 40 Minuten Zeit, bis die Kohle glüht. Zudem muss nachgelegt werden. Doch genau diese Eigenschaften gehören für echte Fans zum wahren Grillerlebnis.

Eine zunehmend beliebte Variante des Holzkohlegrills ist der Kugelgrill, der durch seine spezielle Konstruktion auch indirektes Grillen und schonendes Garen ermöglicht.

Die Modellvielfalt bei den Holzkohlegrills ist enorm – sie reicht vom Einwegmodell bis zum Luxusgerät mit Deckel für Grillprofis.

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Süßes Wildkräuter-Pesto

Foto: Neudorff/txn-p
Foto: Neudorff/txn-p
Wer beim Kochen auf frische Kräuter setzt, aber nicht immer nur Petersilie und Schnittlauch verwenden möchte, sollte die Wildgärtner Genuss Samen-Mischung „Aroma-Kräuter“ von Neudorff ausprobieren – und dann Anis-Ysop, Zimt-Basilikum oder Zitronenmelisse aus eigenem Anbau ernten. Als süßes Pesto verarbeitet, bereichern die aromatischen Kräuter beispielsweise eine sommerliche Beeren-Kaltschale, eignen sich aber auch gut als leckerer Brotaufstrich.

Und so geht‘s:

1 dickes Bund Wildgärtner Genuss „Aroma-Kräuter“ waschen, gut abtrocknen und von den Stielen zupfen. Zusammen mit 50 g Pistazien, 2 EL Zucker, 3 EL Akazienhonig, 3 EL Haselnuss- oder neutralem Pflanzenöl im Mixer gut zerkleinern bzw. vermischen. Sollte das Pesto zu steif sein, noch etwas Öl zufügen. Das süße Pesto reicht für vier Portionen.

Wer nicht auf Süßes steht, lässt Zucker und Honig weg und würzt stattdessen mit Salz, Pfeffer, Koriander oder den Gewürzen seiner Wahl. Zur Bindung braucht es dann etwas mehr Öl – ebenfalls nach eigenem Geschmack.
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