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Weihnachtsgrüsse

Weihnachtsbräuche aus aller Welt

Tradition: Von Spanien bis Kanada – verrückte Weihnachtsrituale

Weihnachtsparade in Kanada mit viel Lärm. FOTOS: OBS/TRAVELZOO/ISTOCK
Weihnachtsparade in Kanada mit viel Lärm. FOTOS: OBS/TRAVELZOO/ISTOCK
Welche Festtagsrituale haben einzelne Länder? Der Reiseanbieter Travelzoo hat bei seinen Mitarbeitern auf der ganzen Welt nachgeforscht und die verrücktesten Bräuche zusammengestellt.

In Spanien schmückt man Stämme

In Katalonien dekorieren die Menschen in der Adventszeit einen Baumstamm – auch „Tió de Nadal“ genannt–mit einer roten Mütze - und füttern ihn mit Mandarinenschalen. Je mehr er davon bekommt, desto mehr Geschenke gibt es an Heiligabend. Früher war der „Tío de Nadal“ (etwa: Weihnachtsonkel) ein Holzscheit, der im Kamin des Hauses brannte und Wärme für die Feier schenkte. „Heute soll er immer noch Wärme und Zuneigung verbreiten – aber vor allem durch Geschenke, erklärt Sandra Gracía, Reisespezialistin aus Barcelona.“

Briten mögen die Ansprache der Queen

Was wird die Queen sagen? Wird sie ihre Enkel erwähnen? Und laufen vielleicht sogar tobende Urenkel durch das Bild? „Die Weihnachtsansprache der Queen ist bei uns Briten ein absolutes Pflichtprogramm“, sagt die UK-Reisespezialistin Emily Heath: „Wir schauen sie alle gemeinsam mit der Familie an und schließen sogar Wetten darauf ab, was die Queen trägt und welche Fotos im Hintergrund stehen.“

Während die Monarchin spricht, essen die Leute vor dem Fernseher traditionelle Weihnachtsspezialitäten wie Rosenkohl oder Christmas Pudding, tragen Papierkronen und ziehen an Knallbonbons. Die Geschenke gibt es erst am nächsten Morgen.

In China gibt es Äpfel als Geschenk

Der Heiligabend ist in China für Pärchen reserviert: Sie verbringen ihn gemeinsam. Geschenkt werden rote Äpfel. „Wir glauben, dass sie uns Glück und Frieden bringen“, sagt Emily Huang, Reisespezialistin aus Peking. Sie erklärt: „'Apfel' heißt in unserer Sprache 'Ping Guo', der Weihnachtsabend 'Ping An Ye'. 'Ping' steht dabei für 'Frieden' und 'Sicherheit'“.

In Kanada wird gelärmt, bis es Süßes gibt

Am Weihnachtsmorgen wird es in der kanadischen Provinz Nova Scotia laut. Einige Einwohner maskieren sich und ziehen von Haus zu Haus bis sie genügend Süßigkeiten gesammelt haben. Dabei lärmen sie mit Ketten und Glocken. „Diese Tradition trägt den Namen 'Belsnickeling'“, erklärt Amanda Blake, Reisespezialistin aus Kanada. ots
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