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Homeoffice – Tipps

Tagesziele im Fokus

TIPPS: Wie die Arbeit im Homeoffice gelingen kann

FOTO: KAROLINA GRABOWSKA/PIXABAY.COM
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Um die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, sollen die Menschen soziale Kontakte auf ein Mindestmaß einschränken und möglichst zu Hause bleiben. Darauf haben viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber reagiert und ermöglichen ihren Beschäftigten, die Arbeit von zu Hause aus im Homeoffice zu erledigen. Einige arbeiten schon seit Jahren so, für andere ist Homeoffice eine völlig neue Erfahrung. Wie gelingt das Arbeiten von zu Hause aus?

Struktur schaffen

Das Wichtigste im Homeoffice ist, eine Struktur zu schaffen. Denn im eigenen Zuhause zu arbeiten, heißt auch, sich vielen Ablenkungsmöglichkeiten auszusetzen. Deshalb ist es im Homeoffice nötig, feste Zeitfenster zu planen. Vor allem, wenn neben der Arbeit die Kinder betreut werden müssen. Das ist besonders für Alleinerziehende mit kleinen Kindern eine enorme Herausforderung. Leichter hat es, wer mit Partner beziehungsweise Partnerin zusammen im Homeoffice ist, denn er oder sie kann sich die Zeit teilen: Während der eine arbeitet, kümmert der andere sich um die Kinder.

Ob mit oder ohne Kinder, im Homeoffice braucht es feste Tagesziele. Die legt man mithilfe von To-Do-Listen fest. Sie helfen dabei, sich zu strukturieren und regelmäßige Pausen einzulegen.

Gut für das Teamklima und die eigene mentale Verfassung: Wer von zu Hause aus arbeitet, sollte den Kontakt und Informationsaustausch mit den Kollegen und Kolleginnen halten. Das stärkt das Wir-Gefühl und sorgt dafür, das alle auf einem gemeinsamen Wissensstand bleiben. Das ist vor allem im Hinblick darauf wichtig, falls Kolleginnen oder Kollegen erkranken und man die Vertretung übernehmen muss.

Produktivität ist hoch

Übrigens: Wissenschaftler der US-amerikanischen Stanford-Universität haben in einer zweijährigen Studie untersucht, was das Arbeiten im Homeoffice bewirkt. Die erste und wichtigste Botschaft: Die Produktivität der Mitarbeiter stieg um 13 Prozent. Das liegt in der Regel auch daran, dass es weniger Unterbrechungen gibt, die Arbeitnehmer konzentrierter arbeiten. Auch stellte sich heraus, dass die tatsächliche Arbeitszeit des Mitarbeitenden im Homeoffice meist länger als die im Büro vor Ort ist.
 

Pomodoro-Technik für effizientes Arbeiten im Homeoffice

FOTO: STARTUPSTOCKPHOTOS/ PIXABAY.COM
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Die Pomodoro-Technik ist eine von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelte Technik des Zeitmanagements, in der man mit einem Kurzzeitwecker den Arbeitsalltag strukturiert und mit kurzen Arbeitszeiten und Pausen versucht, die Produktivität zu steigern. Die Methode basiert auf der Idee, dass häufige Pausen die geistige Beweglichkeit verbessern können. Und so geht man vor:

1. Die Aufgabe formulieren.
2. Den Wecker auf 25 Minuten stellen.
3. Die Aufgabe bearbeiten, bis der Wecker klingelt, und abhaken was geschafft wurde.
4. Pause machen! (5 Minuten)
5. Nach vier Durchläufen eine längere Pause machen. (15-20 Minuten).

Für mehr Sicherheit

IT-EXPERTEN (Nicht nur): Für die Homeoffice-Anbindung Fachleute ins Boot holen

Grundvoraussetzung für ein Homeoffice ist eine schnelle Internetverbindung: per Festnetz, Mobilfunk, Satellit sowie entsprechende Hard- und Software.

Grundvoraussetzung ist aber auch, dass Unternehmen – sowohl aus gesetzlichen Gründen als auch zum Eigenschutz – sich intensiv mit dem Thema IT- und Informationssicherheit beschäftigen. Das gilt insbesondere für die Vorbereitung auf einen IT-Notfall, dessen Wahrscheinlichkeit und gegebenenfalls Auswirkung mit passenden Maßnahmen reduziert werden kann.

In jedem Fall lohnt sich die Hinzuziehung einer IT-Fachfirma, die bedarfsgerechte Hard- und Softwarelösungen zur Homeoffice-Anbindung und Firmen-Kommunikation anbieten und zu allen sicherheitsrelevanten Fragen Auskunft geben kann.
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