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Gesund und Vital – Wohlfühlen von Anfang an

Sichtprobleme im Fokus

Sehbehindertentag: Der Tag wird alljährlich begangen – in diesem Jahr steht er unter dem Motto „Licht und Beleuchtung“.

Eine sehbehinderte Frau löst Kreuzworträtsel. Eine Licht-Lupe erleichtert ihr dabei das Erkennen der Schrift.            FOTO: DBSV/A. FRIESE
Eine sehbehinderte Frau löst Kreuzworträtsel. Eine Licht-Lupe erleichtert ihr dabei das Erkennen der Schrift.            FOTO: DBSV/A. FRIESE
Gleich ob altersbedingte Makuladegeneration, diabethische Retinopathie oder Grüner Star: Die Zahl der sehbehinderten Menschen in unserer immer älter werdenden Gesellschaft wächst. Als sehbehindert gilt, wer mit Brille auf keinem Auge 30 Prozent der normalen Sehkraft erreicht. Wer unter fünf Prozent bleibt, ist hochgradig sehbehindert. In Deutschland werden Sehbehinderte nicht statistisch erfasst, ihre Zahl wird auf ungefähr 1,2 Millionen geschätzt.

Seit 1999 wird alljährlich am 6. Juni der Sehbehindertentag durchgeführt. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband, seine Landesvereine mit über 250 Beratungsstellen sowie viele weitere Organisationen, wie der Verband der Augenärzte und der Zentralverband der Augenoptiker nutzen, den Tag, um auf die besonderen Belange von Menschen mit Sehproblemen aufmerksam zu machen.

Erhöhter Lichtbedarf bei vielen Augenleiden

Jedes Jahr steht ein anderes Schwerpunktthema aus dem Bereich „Sehbehinderung“ im Mittelpunkt–in diesem Jahr das Thema „Licht und Beleuchtung“. Das Hilfsmittel „Licht“ kann äußerst effektiv dazu beitragen, sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern, denn viele Augenerkrankungen sind mit einem erhöhten Lichtbedarf verbunden. Parallel nimmt häufig auch die Blendempfindlichkeit zu. Der Sehbehindertentag 2019 möchte hier Bewusstsein schaffen und dieses wichtige, oftmals vergessene Thema in den Fokus der Betroffenen, ihrer Angehörigen und der Öffentlichkeit bringen.

Die Landesverbände klären über ihre Beratungsstellen, Kreis- und Bezirksgruppen in Fachvorträgen, an Infoständen, Mitmachaktionen und Broschüren über die unterschiedlichen Sehbehinderungen auf. Im Mittelpunkt dabei stehen medizinische Therapiemöglichkeiten, Hilfsmittelangebote und -versorgung, die barrierefreie Gestaltung der Umwelt (Kontraste, Beleuchtung) sowie Selbsthilfegruppen. Bundesweit werden Informationsveranstaltungen zum Thema „Vergrößernde Sehhilfen“ ausgerichtet.

Graue Zellen auf Trab halten

Tipp: Wie man das Risiko für Alzheimer senken kann

Einsamkeit ist ein Risikofaktor für Alzheimer. FOTO: GERD ALTMANN/PIXABAY
Einsamkeit ist ein Risikofaktor für Alzheimer. FOTO: GERD ALTMANN/PIXABAY
Ganz ausschließen lässt sich das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung nicht–aber wenigstens senken. Grundsätzlich gilt dabei: Je älter jemand ist, desto höher ist auch die Alzheimer-Gefahr. Gegensteuern können Senioren zum Beispiel, in dem sie gezielt an ihrer geistigen Fitness arbeiten. Darauf weist der Verein Alzheimer Forschung Initiative (AFI) hin. Um die grauen Zellen auf Trab zu halten, können Ältere zum Beispiel neue Sprachen lernen und auf Reisen gehen. Auch viele Hobbys sind gut für die geistige Fitness–Musik oder Kartenspiele etwa.

Ein weiterer Risikofaktor für Alzheimer ist Einsamkeit. Die Experten raten daher, im Alter nicht nur Kontakt zur Familie und den alten Freunden zu halten, sondern sich auch um neue Bekanntschaften zu bemühen. Infos: Broschüre „Alzheimer vorbeugen: Gesund leben–gesund altern“ www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-vorbeugen
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