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Sicher ankommen

Auto - Für die Fahrt in den Skiurlaub braucht es etwas Vorbereitung

Vor längeren Strecken empfiehlt sich ein gründlicher Check von Reifen, Batterie, Bremsen und Licht. FOTO: DJD/REIFENDIREKT.DE/H. JACOBY
Vor längeren Strecken empfiehlt sich ein gründlicher Check von Reifen, Batterie, Bremsen und Licht. 
FOTO: DJD/REIFENDIREKT.DE/H. JACOBY
Passionierte Wintersportler können es gar nicht erwarten, bis sie endlich wieder die Pisten hinabbrausen können. Doch damit die Fahrt in die Berge sicher und pannenfrei gelingt, sollte man vorab die Technik des fahrbaren Untersatzes gründlich checken lassen.

Ob Batterie, Bremse oder Licht – auf der sicheren Seite ist, wer deren Überprüfung den Profis in den Kfz-Meisterwerkstätten überlässt. Das ist auch eine gute Gelegenheit, einen prüfenden Blick auf die Winterreifen zu werfen. Ist der Reifenfülldruck korrekt, sind vielleicht Beschädigungen an der Reifenflanke erkennbar - und vor allem: Welche Profiltiefe weisen die Gummis noch auf?

Experten empfehlen, die Winterreifen keineswegs bis zum gesetzlichen Limit von 1,6 Millimetern zu benutzen. So rät etwa Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de: „Jeder Millimeter mehr Profil bedeutet mehr Grip und Sicherheit. Spätestens bei einer Restprofiltiefe von vier Millimetern empfiehlt sich daher ein Reifenwechsel, gerade wenn es mit dem Auto ins Gebirge geht“.

Auch Schneeketten sind mehr als nur eine nützliche Ergänzung zu der Winterbereifung. In vielen Hochgebirgsregionen sind sie sogar vorgeschrieben. Darüber, ob Ketten montiert sein müssen, informieren vor Ort unter anderem Beschilderungen und Radiodurchsagen. Zudem sollte man sich vorab über die Bestimmungen im Zielland informieren.

„Es empfiehlt sich auf jeden Fall, das Aufziehen der Kette in aller Ruhe zu Hause in der Garage zu trainieren. Routine macht den Meister“, so Bastiaanse weiter. djd

Hoffentlich bleibt es schön warm

Heizung - Meist wird nicht regelmäßig überprüft

Auch in dieser Heizperiode wird es in vielen Haushalten wieder ein böses Erwachen geben, wenn die in die Jahre gekommene Heizung bei klirrenden Temperaturen ihren Dienst versagt. „Im Gegensatz zum Auto lassen viele Hausbesitzer ihre Heizung nicht regelmäßig und fachgerecht warten – unabhängig von Baujahr und technischem Zustand läuft sie Jahr für Jahr weiter“, sagt Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Deshalb könne es durchaus vorkommen, dass sie genau dann streike, wenn man sie besonders dringend benötige. Um dies zu vermeiden, rät das Fachhandwerk Haushalten generell, die Heizung rechtzeitig vom Installateur warten zu lassen. Die Experten würden die Anlage dabei auf vermeintliche Problemstellen und -zonen gründlich prüfen.

Im Rahmen der Wartung wird der Brenner gesäubert und bei Bedarf neu eingestellt, es erfolgt eine Reinigung des Wärmetauschers und eventuell ein Austausch von Düsen.

„Eine veraltete Heizung kann nicht nur ausfallen, mit ihr wird auch viel Geld verbrannt'“, erklärt Frank Ebisch. Falls die Heizung in der kalten Jahreszeit „schwächelt“, sollte man umgehend einen Heizungsbauer informieren. Er kennt die Situation vor Ort und weiß, welche Maßnahmen zu treffen sind.

Zu besonderer Vorsicht rät Frank Ebisch Hausbesitzern bei starkem Frost: Wer Rohrbrüche vermeiden will, muss im Winter alle Leitungen vom Haus in den Außenbereich und im Freien entleeren und absperren. „Bleibt noch Restwasser drin, kann es zufrieren und zu einem Rohrbruch führen“, sagt Ebisch. Besteht der Verdacht, dass Wasser verloren geht, sollte ein Fachmann zu Hilfe gerufen werden, der die Dichtigkeit der Rohre prüft. So können unangenehme Spätfolgen eines unentdeckten Rohrbruchs vermieden werden. Daher sollte auch die Heizungsanlage nie ganz abgestellt werden. Es wird empfohlen, die Raumthermostate auf kleiner Stufe geöffnet zu lassen. djd
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