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Gute Jobs in der Heimat

Sachsen-Anhalt sagt „Willkommen!“

Perspektiven - Das Land bietet viele Fördermöglichkeiten zur Fachkräftesicherung

Wieder in der Heimat leben und arbeiten: Hunderte Rückkehrwillige nutzten bisher die Informations- und Stellenangebote, die ihnen im Bundesland Sachsen-Anhalt gemacht werden. FOTO: PIXABAY.DE/RAWPIXEL
Wieder in der Heimat leben und arbeiten: Hunderte Rückkehrwillige nutzten bisher die Informations- und Stellenangebote, die ihnen im Bundesland Sachsen-Anhalt gemacht werden. FOTO: PIXABAY.DE/RAWPIXEL
Eine wichtige Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik des Landes ist es, die Rahmenbedingungen für Fachkräftesicherung, Fachkräftegewinnung und Fachkräfteentwicklung in Unternehmen zu verbessern. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, hat das Land vielfältige Förderprogramme aufgelegt – ausführlich nachlesbar im Internet unter der Adresse ms.sachsenanhalt.de. An dieser Stelle ein erster Überblick:

Weiterbildung BETRIEB

Im Rahmen des Programms „Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB“ unterstützt das Ministerium für Arbeit und Soziales kleine und mittlere Unternehmen im Land bei der Umsetzung betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen. Je nach Unternehmensgröße können bis zu 80 Prozent der entstehenden Kosten aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds finanziell gefördert werden.

Weiterbildung DIREKT

Mit 57,9% hat Sachsen-Anhalt bundesweit die höchste Betreuungsquote an unter 3-Jährigen.
Mit 57,9% hat Sachsen-Anhalt bundesweit die höchste Betreuungsquote an unter 3-Jährigen.
Mit dem Programm „Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT“ fördert das Ministerium für Arbeit und Soziales die beruflichen Aufstiegs- und Entwicklungsperspektiven von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Sachsen-Anhalt durch berufliche Weiterbildung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Unterstützung von Älteren, Geringverdienenden, Alleinerziehenden sowie Menschen mit Behinderungen. Finanziell bezuschusst werden die Kosten für individuelle berufliche Weiterbildungsund Qualifizierungsvorhaben mit einer Dauer von bis zu 4 Jahren mit bis zu 90 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Darüber hinaus umfasst die Förderung den Erwerb von Zusatzqualifikationen für Auszubildende ab 18 Jahren. Die Zusatzqualifikationen dürfen nicht Bestandteil der geregelten Ausbildungsinhalte sein und müssen ausbildungsbegleitend erworben werden.

Fachkraft im Fokus

Im Rahmen der Beratungsangebote der Landesinitiative „Fachkraft im Fokus“ können sich Weiterbildungsinteressierte vorab kostenlos und unverbindlich bei der persönlichen Weiterbildungsplanung sowie bei der Suche nach geeigneten Weiterbildungsangeboten und Weiterbildungsanbietern kompetent und unabhängig beraten lassen.

Die Antragstellung für die Förderung erfolgt bei der Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt.

In Sachsen-Anhalt kostet 1 qm durchschnittliches Bauland nur rund 1/4 des Durchschnittspreises in Deutschland, die Durchschnittsmiete liegt bei 4,88 Euro pro Quadratmeter.
In Sachsen-Anhalt kostet 1 qm durchschnittliches Bauland nur rund 1/4 des Durchschnittspreises in Deutschland, die Durchschnittsmiete liegt bei 4,88 Euro pro Quadratmeter.
Die Landesinitiative „Fachkraft im Fokus“ ist eine zentrale Beratungs- und Netzwerkstruktur zur Unterstützung der klein- und mittelständisch geprägten Wirtschaft in Sachsen-Anhalt bei der Fachkräftesicherung. Ziel ist es, Unternehmen und Fachkräfte für demografisch bedingte Strukturveränderungen und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen am Fachkräftemarkt zu sensibilisieren, betriebliche und persönliche Handlungspotenziale zu erschließen und entsprechende Handlungsoptionen aufzuzeigen sowie Maßnahmen zu initiieren. Hierfür gehen landesweit tätige Lotsenberaterinnen und -berater auf Unternehmen und Fachkräfte zu und gewährleisten eine schnelle und an individuellen Bedarfen orientierte Beratung und Unterstützung. Links dazu:
www.fachkraft-im-fokus.de
https://arbeitsmarkt.fachkraft-im-fokus.de/fif/

Wissenschaftliche Weiterbildung Um den Beschäftigten in den Unternehmen des Landes den Zugang zu hochschulischen Bildungsangeboten zu ermöglichen, fördert das Ministerium für Arbeit und Soziales die Weiterentwicklung von Studienangeboten und Bildungsinfrastrukturen im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung an den staatlichen Hochschulen in Sachsen-Anhalt.

WelcomeCenter für Familien Es zeigen sich Tendenzen, die eine Zuwanderung bzw. Rückkehr nach Sachsen-Anhalt für viele Menschen wieder attraktiver machen – und das insbesondere auch für Familien. Das WelcomeCenter Sachsen-Anhalt berät Menschen, die wegen eines Arbeitsplatzes (zurück) nach Sachsen-Anhalt kommen. Insbesondere liegt der Fokus auf der Unterstützung junger Familien. Die Beratung erfolgt rund um die Themen Familie, Arbeiten, Freizeit und Leben in Sachsen-Anhalt. Ausführliche Infos: www.welcomecenter-sachsenanhalt.de

Breites Netzwerk für Fachkräfte

Die Wirtschaftsförderung in der Region Anhalt-Bitterfeld/Dessau-Roßlau/Wittenberg ist breit aufgestellt. Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld fungiert die Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld mbH als Ansprechpartner, wenn es um die Betreuung von Unternehmen und Existenzgründern oder um Industrie- und Gewerbeansiedlungen geht. In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau sind diese Aufgaben im Amt für Wirtschaftsförderung gebündelt und für den Landkreis Wittenberg ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld/Dessau/Wittenber gmbH Ansprechpartner für Investoren, Unternehmer und Gründer. Darüber hinaus arbeitet die Gesellschaft an kreisübergreifenden Themen der Wirtschaftsförderung. Hier organisiert sie ein breites regionales Netzwerk zur Fachkräftesicherung und ist mit einer „Willkommensagentur Anhalt“ Anlaufstelle für Fach- und Führungskräfte aus dem In- und Ausland.

Ausführliche Informationen für Interessenten gibt es Internet: www.willkommen-in-anhalt.de

Gute Arbeit gestalten – Fachkräfte gewinnen

Initiative - Land unterstützt Unternehmen bei der Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen

Attraktive Arbeits- und Einkommensbedingungen in Sachsen-Anhalt sind wesentliche Voraussetzungen, um gut qualifizierte Fachkräfte dauerhaft im Land zu halten oder für das Land zu gewinnen.

Ein wichtiges Ziel der Landesregierung ist deshalb die Schaffung von attraktiven sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und der politische Einsatz für eine faire Ordnung auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung des bundesweit einheitlichen Mindestlohns war dafür ein wichtiger Schritt.

„Gute Arbeit“ ist mehr als gutes Geld

In Anlehnung an das Leitbild „Gute Arbeit“ der Gewerkschaften zeigt sich die Attraktivität von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen nicht allein an der Entlohnung und Arbeitsplatzsicherheit. Wichtig ist auch, welche Beschäftigungsformen und Arbeitsaufgaben Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten, welche Aufstiegschancen und Karriereperspektiven bestehen, ob sich Unternehmen Fragen der Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und familiärer Verantwortung der Beschäftigten stellen oder ob gezielte Personalentwicklung betrieben wird.

Darüber hinaus schließt gute Arbeit Faktoren wie ein gutes Betriebsklima und eine wertschätzende, beteiligungsorientierte Führungskultur ein, die ebenfalls zum Erhalt der Motivation und Leistungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beitragen können.

Beteiligungsorientierung bedeutet, dass Unternehmen den Beschäftigten die Möglichkeit einräumen, an der Arbeitsgestaltung mitzuwirken, sie dazu ermutigen, sich beruflich weiterzubilden und weiterzuentwickeln oder gemeinsam mit ihnen die Möglichkeiten für gesundheitsförderliche Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung ausloten.

Unternehmen, die sich um „Gute Arbeit“ im beschriebenen Sinne und damit um Erhöhung ihrer Arbeitgeberattraktivität bemühen, erhalten Unterstützung bei der Personal- und Organisationsentwicklung.

Darüber hinaus wirkt das Land mit der Landesinitiative „Fachkraft im Fokus“ darauf hin, die Leitungsverantwortlichen in kleinen und mittleren Unternehmen für die Möglichkeiten und Potentiale zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität zu sensibilisieren und die regionale und überregionale Sichtbarkeit attraktiver Beschäftigungsmöglichkeiten in Sachsen-Anhalt zu verbessern.

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