Quedlinburg
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Rund 60 Arten im Tierpark Thale zu bewundern

WOCHENENDTIPP: Tierpark kann samstags und sonntags nach negativen Schnelltest besucht werden

Als besondere Attraktion erwartet die Besucher ein neuer Braunbär, der seit 24. März im Tierpark lebt. FOTO: PRIVAT  

3.05.2021

Coronabedingt mussten viele Geschäfte, Schulen und andere Einrichtungen kürzlich wieder schließen. Doch verschiedene Zoos konnten ihre Öffnungszeiten beibehalten oder mit reduzierten Besuchszeiten weiter öffnen. So auch der Tierpark Thale, der in dieser pandemiebedingten kulturfreien Zeit doch hin und wieder etwas Abwechslung verspricht. Und das für die ganze Familie.

Der Tierpark teilte vergangene Woche zum Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes mit, dass vorläufig an den Samstagen und Sonntagen geöffnet ist, und dies in der Zeit von 10 bis 16 Uhr. Das Streichelgehege bleibt zunächst geschlossen. Der Eintritt ist nur mit einem negativem Corona-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, möglich. Die bekannten Hygieneregeln und das Abstandsgebot sind einzuhalten. Auf der Homepage des Tierparks können weitere Details zur aktuellen Situation nachgelesen werden (www.bodetal.de).

Ausdrücklich hingewiesen wird aber auf die veränderte Zufahrt. Bis Mitte Juli 2021 bleibt die Straße zum Hexentanzplatz von Thale aus aufgrund von Tiefbauarbeiten gesperrt. Die Umleitung über Friedrichsbrunn zum Hexentanzplatz ist ausgeschildert.

Die Besucher des Tierparks dürfen sich auf etwa 60 Tierarten freuen, die in der sehenswerten Anlage leben. Viele davon leben auch in den einheimischen Wäldern, wo sie aber oft nur schwer oder gar nicht zu beobachten sind. Zum Beispiel Luchs und Wildkatze, aber auch der Wolf. Sie alle leben sehr scheu im Dickicht der Misch- und Nadelwälder. In dem naturbelassenen Landschaftspark am Rande des Naturschutzgebietes Bodetal kann man sie aus nächster Nähe in Augenschein nehmen.

Als besondere Attraktion wartet derzeit ein neuer Braunbär auf die Besucher. Er lebt seit 24. März in dem Park und tritt die Nachfolge der im vergangenen Jahr verstorbenen Braunbärin Mascha an. Sie verstarb im letzten Juni im Alter von 34 Jahren. Der Tierparkleiter erklärte damals, dass kein Bär in der Natur solch ein hohes Alter erreicht. Zu Namen, Alter, Herkunft und anderer interessanter Details des neuen Bären war auf Nachfrage in den letzten Tagen nichts im Tierpark zu erfahren. Der Tierparkleiter kündigte an, dies der Öffentlichkeit in den kommenden Tagen im Rahmen einer Pressekonferenz mitzuteilen.