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Mein Muldestausee

Erholungssuchende und Freizeitaktive willkommen

STAUSEE - Schöne Natur und ein reges Vereinsleben locken Besucher und Mitstreiter an.

Der Muldestausee (rechts) wurde 1975 geflutet und hat sich seitdem zu einem beliebten Erholungsgebiet entwickelt. FOTO: ANDRÉ KEHRER
Der Muldestausee (rechts) wurde 1975 geflutet und hat sich seitdem zu einem beliebten Erholungsgebiet entwickelt. 
FOTO: ANDRÉ KEHRER
Der Muldestausee, der der angrenzenden Gemeinde den Namen gab, hat als Naherholungsgebiet eine weitaus längere Tradition als der benachbarte und größere Goitzschesee. Wie auf der Homepage des Landkreises Anhalt-Bitterfeld nachzulesen ist, begann schon 1955 im damaligen Tagebau Muldenstein der Abbau von Braunkohle. Bis Mitte der siebziger Jahre sollen mehr als 126 Tonnen Rohbraunkohle gefördert worden sein. Die Flutung des Tagebaurestlochs begann am 1. Mai 1975. Nach nur neun Monaten erreichte der See als Verbreiterung der Mulde, deren Flussbett zuvor verlegt wurde, den Normalwasserstand. Heute verfügt der Muldestausee über ein Fläche von 6,3 Quadratkilometer und zieht mit seiner beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt Besucher aus nah und fern an. Denn schon seit den 70er Jahren hat sich der See auch zu einem gefragten Erholungsgebiet entwickelt. Camper und Wanderer fühlen sich in der Gegend ebenso wohl wie Angler, Segler und andere Freizeitaktive.

Als viel besuchte Adresse in Seenähe gilt das Informationszentrum „Haus am See“. Das Haus bietet eine umfangreiche Dauerausstellung mit über 80 Präparaten einheimischer Tiere und Informationen zur Geschichte des Muldestausees. Zusätzlich finden mehrmals jährlich Sonderveranstaltungen wie Kreativ-Workshops, Vorträge und Ferienprogramme statt.  

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Gemeinde Muldestausee ist mehr als einen Ausflug wert

SEHENSWERTES - Von Rotem Turm bis Buchdorf

Die Gemeinde Muldestausee kann mit vielen Sehenswürdigkeiten und lohnenswerten Zielen aufwarten. Neben den angrenzenden drei großen Seen und dem Dübener Heide erwähnt Bürgermeister in seinem Grußwort den Roten Turm in Pouch, von dem man bis nach Leipzig blicken kann, die Feldsteinkirche Mühlbeck und die Barockkirche Burgkemnitz, wo regelmäßig Konzerte einladen. Nicht zu vergessen ist in dem Zusammenhang das erste deutsche Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf, wo „Leseratten“ aus nah und fern einen reichen Fundus an Gedrucktem finden.
  

Mulde-Brücke in Friedersdorf voll gesperrt

VERKEHR - Brücke bleibt Baustelle bis 14. Oktober.

Wie die Untere Straßenverkehrsbehörde auf der Homepage der Gemeinde Muldestausee mitteilt, ist die Mulde-Brücke im Ortsteil Friedersdorf seit Montag, den 2. September gesperrt. Wegen der Reparatur von Brückenschäden bleibt die Brücke noch bis Montag, 14. Oktober, für den Autoverkehr voll gesperrt. Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle einseitig passieren.

Die Umleitung für den Verkehr aus Richtung Muldenstein führt über Burgkemnitz, Schlaitz und Pouch. Für den Verkehr aus Richtung Friedersdorf kommend erfolgt die Umleitung über die Orte Mühlbeck, Pouch, Schlaitz und Burgkemnitz.
   
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