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Mehr als nur ein Reifenwechsel

Frühjahrs-Check: Jetzt auch Lack, Licht und Batterie prüfen

Den Frühjahrs-Check lässt man am besten von den Fachleuten in einem Kfz-Meisterbetrieb erledigen. FOTO: PROMOTOR
Den Frühjahrs-Check lässt man am besten von den Fachleuten in einem Kfz-Meisterbetrieb erledigen. 
FOTO: PROMOTOR
Prüfen und reparieren: ein richtiger Frühjahrs-Check für das Auto umfasst mehr als nur den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen. Da die winterlichen Touren bei Nässe und Kälte, auf Split und Salz das Auto extrem gefordert haben. sollten jetzt unbedingt auch die Klimaanlage, der Lack, das Licht und die Batterie auf den Prüfstand kommen.

Die meisten Autofahrer überlassen ihr Fahrzeug in diesem Fall einem Kfz-Meisterbetrieb. Da ist das Auto in den besten Händen und auf Wunsch wird dort von Fachleuten das Komplettprogramm – von der Wäsche bis zum großen Technik-Check – zum günstigen Preis erledigt.

Herzstück der Frühjahreskur ist der Technik-Check: Bremsen, Beleuchtung, Reifen, Batterie, Abgasanlage. Fehlende Flüssigkeiten werden aufgefüllt, zugesetzte Innenraumfilter ausgetauscht, Motor- und Kühlsystem auf Undichtigkeiten geprüft.

Der Reifenwechsel gehört ebenso dazu. Vor dem Aufziehen werden die Sommerreifen auf Profil, Alter, Beschädigungen, Reifendruck geprüft. Dann werden die Pneus vom Fachmann ausgewuchtet und montiert. Die Winterware rollt anschließend ins Sommerquartier.

Split und Lauge hinterlassen im Winter oft Spuren auf dem Lack. Soll später kein Rost blühen, müssen die kleinen Schäden behandelt werden – je nach Art und Größe mit Politur, Lackstift oder Smart Repair. Für den Check und die Arbeiten am Unterboden ist die Werkstatt mit ihrer Hebebühne zuständig.

Zur Frühlingskur fürs Auto gehört aber auch das Entrümpeln: Schneeketten, Scheibenfrostschutz, Eiskratzer, Decken – all das wird jetzt nicht mehr gebraucht und muss raus. Das spart Gewicht und damit Kraftstoff. Das Laub an den Lüftungsschlitzen im Motorraum nicht vergessen. Falls Feuchtigkeit im Innenraum bekämpft man mit saugfähigem Zeitungspapier und Entfeuchtern aus dem Baumarkt.

Für die „große Wäsche“ empfiehlt sich ein Hochdruckreiniger für den groben Schmutz auf Lack, in Radkästen und auf den Felgen. Dann ist das volle Programm mit Vor-, Haupt- und Unterbodenwäsche sowie anschließender Konservierung mit Sprühwachs erste Wahl. Danach die Scheiben mit speziellem Glasreiniger für Autoscheiben und Mikrofasertuch gründlich reinigen .Bei der Gelegenheit lohnt auch der kritische Blick auf Scheinwerfer und Scheibenwischer. Poröse Wischerblätter werden ausgetauscht.

Matte, strapazierte Autohaut wird noch poliert - danach sorgt Hartwachs für Glanz. So gewappnet kann der Frühling kommen. ZDK


Für jede Saison die richtige Mischung

Reifenwechsel - Geiz ist dumm: Jetzt runter mit den Winterreifen

Der Frühling ist da - der Sommer rückt näher. Es wird Zeit für den obligatorischen Reifenwechsel. Manch einer mag auf die Idee kommen, sich den Wechsel zu sparen und auch den Sommer über mit Winterreifen zu fahren - eine Sommerreifenpflicht gibt es ja nicht. Aber gewichtige Gründe sprechen laut dem Reifenfachdiscounter reifen.com für einen Wechsel.

Mit steigenden Temperaturen (ab etwa sieben Grad Celsius) wird die Gummimischung der Winterreifen so weich, dass Fahrkomfort und Fahrzeughandling leiden. Insbesondere bei höherer Geschwindigkeit punkten Sommerreifen durch mehr Stabilität. Das weicher werdende Gummi hat aber auch einen weiteren unschönen Effekt: Der Rollwiderstand erhöht sich und damit auch der Spritverbrauch um bis zu zehn Prozent. Zudem wird die Abnutzung erheblich beschleunigt. Mit ihrem flachen Lamellenprofil sind Winterreifen außerdem auf die Verzahnung mit Schnee und Eis ausgelegt, nicht auf die Verdrängung von Wasser. Aquaplaning-Gefahr droht! Sommerreifen hingegen haben ein tiefes Rillenprofil, mit dem sie Wasser aufnehmen und ableiten.

Wichtigster Grund für Sommerreifen sind aber wohl die erheblich kürzeren Bremswege. Aus 100 km/h kommt ein Fahrzeug etwa sechs Meter früher zum Stehen als auf Winterreifen. Ein Unterschied, der im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann.

Schlussendlich bieten Sommerreifen auch einen wesentlich größeren Schutz vor Reifenpannen: Sommerliche Temperaturen setzen Winterreifen so stark zu, dass Hitzeschäden an Laufflächen und Seitenwänden auftreten können. Das Risiko eines Reifenplatzers lässt sich mit Sommerreifen deutlich reduzieren. DPP
www.reifen.com
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