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Lecker, gesund und hygienisch: so ist Grillen ein Genuss

Lebensmittel richtig lagern und zubereiten

Foto: Adobe-Stock-Mediteraneo
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Grillen – für viele Menschen bedeutet das Sommer, Feiern und Genuss. Egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse: Das Brutzeln auf dem Rost macht Spaß, fördert die Geselligkeit und ist eine fettsparende Art der Zubereitung. Damit der Grillgenuss nicht krank macht, sollten einige Hygieneregeln beim Umgang mit Lebensmitteln beachtet werden. Anita Zilliken, Ernährungswissenschaftlerin bei der AOK, hat den Überblick. Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Anzahl der bakteriellen Erkrankungen. Knapp 14.000 Salmonellen-und mehr als 70.000 Campylobacter-Infektionen sind dem Robert Koch-Institut im Jahr 2015 gemeldet worden. Beide Keime sind typische Krankheitserreger, die auch in Lebensmitteln vorkommen und Durchfallerkrankungen auslösen können. „Neben der Aufbewahrung ist auch die richtige Zubereitung des Grillguts und der Beilagen wichtig“, so Zilliken. Sie rät:

Fleisch immer gut durchgegart
verzehren, auch am Knochen sollte das Fleisch weiß bis grau aussehen, besonders bei Geflügel wie Putenkeulen oder Hähnchenschenkeln. Gepökelte oder geräucherte Lebensmittel sollten nicht gegrillt werden, da das enthaltene Nitratpökelsalz bei hohen Temperaturen mit den Proteinen im Lebensmittel zu Nitrosaminen reagieren kann. Nitrosamine gelten als krebserregend.

Fleisch- und Wurstwaren Reinsdorfer Manufaktur

Auf Speisen mit rohem Ei verzichten, etwa auf Mayonnaise oder Tiramisu.

Marinaden, Grillsaucen und Salatdressing gut kühlen und erst kurz vor dem Verzehr zugeben.

Um Keimübertragungen von einem zum anderen Lebensmittel zu vermeiden, sollten Speisen getrennt gelagert werden, also beispielsweise rohes Fleisch nicht in derselben Dose wie Gemüse. Und auch fürs Auflegen auf den Rost gilt: Die rohe Ware nicht mit dem gleichen Besteck auflegen, mit dem man das gegrillte Stück dann herunternimmt.

Speisen, die roh gegessen oder nicht noch einmal erhitzt werden, wie Salat oder kalter Braten, getrennt verarbeiten und ebenfalls separat aufbewahren. Wird das Fleisch vor dem Salat zubereitet, müssen die Hände danach gut gewaschen und die Arbeitsgeräte, wie Messer und Schneidebretter, gründlich gereinigt werden – und zwar mit sauberem, heißem Wasser.

Für frisches Obst und Gemüse sowie für Salat gilt: Wiederholtes Waschen ist besser als einmaliges Waschen in viel Wasser.

Lebensmittel immer in geschlossenen Gefäßen lagern oder mit Folie abdecken, um sie vor Tieren und Insekten zu schützen. Fliegen beispielsweise verschleppen Keime auf den Speisen. Doch auch Haustiere sollten von Lebensmitteln ferngehalten werden. Sie tragen häufig Krankheitserreger in sich, die Lebensmittelinfektionen verursachen können, auch wenn sie selbst nicht daran erkranken. AOK

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Die Ozonschicht der Erde repariert sich weiter von selbst. Bereits 1987 haben fast 200 Staaten, darunter auch Deutschland, im sogenannten Montreal-Protokoll die Absicht vereinbart, die Produktion schädlicher Substanzen, welche für den Abbau der Ozonschicht verantwortlich sind, zu minimieren. Die jüngste Studie zeigt, dass die Maßnahmen funktionieren. Schon 2000 wurde nachgewiesen, dass sich die Dichte solcher Chemikalien in der Stratosphäre verringert hatte.
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