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Oft ist die Ursache für Schimmel unklar. FOTO: CARSTEN KAUTZSCH

Halle/Saalekreis
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Schimmel in der Mietwohnung: ISOTEC Carsten Kautzsch aus Leipzig hilft!

ISOTEC Für Vermieter und Mieter gibt es einen Königsweg, um dem Dilemma zu entkommen.

17.02.2021

Eine Umfrage des Kölner Meinungsforschungsinstituts „heute und morgen“ ergab: 38 Prozent der Bundesbürger hatten in den letzten fünf Jahren Schimmel in ihrer Wohnung. Über die Ursachen von Schimmelpilz, insbesondere in Mietwohnungen, kommt es immer wieder zum Streit. Während Vermieter in falschem Lüften und Heizen die Ursache sehen, behaupten Mieter oft, dass bauliche Mängel für den Schimmel verantwortlich sind. Doch es gibt für Vermieter und Mieter einen Königsweg, um dem Dilemma zu entkommen. 

Ursache oft unklar

Rechtsanwalt Andreas Schmidt von der Kanzlei Leinen und Derichs in Köln, bringt das Problem auf den Punkt: „Die Rechtsprechung verlangt vom Vermieter in den meisten Fällen den Nachweis, dass keine Baumängel vorliegen.“ Das stelle den Vermieter vor große Probleme. In der gerichtlichen Praxis kommen dann Sachverständige zum Einsatz, die oft zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen. „Das liegt auch daran, dass nicht alle Sachverständigen über eine notwendige fallspezifische Qualifikation verfügen.“

Ist etwa ein Sachverständiger auf Schimmelpilzbegutachtung spezialisiert, stellt sich die Frage, ob er wirklich ausreichend Fachkenntnisse besitzt, um einen komplexen Baumangel zu bewerten. Auch dies trägt dazu bei, dass im Prozess häufig kein eindeutiger Verursachungsbeitrag zugeordnet werden kann.

Richtig heizen und lüften

Dipl.-Ing. Carsten Kautzsch ist mit seinem Unternehmen ISOTEC auf die Sanierung von Feuchte- und Schimmelschäden spezialisiert. „Das Problem beginnt beim Lüftungs- und Heizverhalten“, erklärt er. In einem Haushalt werden durch Kochen, Duschen und Atmen täglich mehrere Liter Luftfeuchte eingebracht, die abgelüftet werden müssen. Geschieht dies nicht, kann es bei schlecht gedämmten Außenwänden zu Schimmelbefall kommen. „Wir empfehlen, die Raumluftfeuchte zu beobachten. Anzustreben ist eine Raumluftfeuchte von 50 Prozent und sie sollte 70 Prozent nicht überschreiten“, so Fachmann Kautzsch. Wichtig sei zudem ein kontinuierliches Heizen der Räume im Winter.

Das Problem aber bleibt: Nur in wenigen Fällen ist die Frage nach der Verursachung offensichtlich. Wie gehen Mieter und Vermieter mit dieser unklaren Ausgangslage am besten um? Rechtsanwalt Schmidt berichtet: „Bei einem Rechtsstreit mit einem Mieter unter Beteiligung eines Gutachters liegen wir immer bei einem Paket von ca. 5.000 Euro. Da ist es sinnvoller, zweioder dreitausend Euro in eine Sanierung zu investieren.“

Hinzu kommt - egal wer den Schimmel verursacht hat - dass dieser nichts im Wohnraum zu suchen hat, da viele Schimmelpilze gefährlich für die Gesundheit der Bewohner sind. Das weiß auch ISOTEC-Fachmann Carsten Kautzsch und empfiehlt deshalb: „Baustoffe wie die intelligente ISOTEC-Klimaplatte aus Kalziumsilikat wirken wärmedämmend, nehmen Feuchtigkeit auf, geben sie im Bedarfsfall wieder ab und verhindern einen erneuten Befall dauerhaft.“

Ein Gericht einzuschalten sollte für Vermieter und Mieter das letzte Mittel sein. Denn es kann weder den Schimmel entfernen, noch die Wärmedämmung der Wohnung verbessern.

Weitere Informationen unter www.isotec.de/kautzsch