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Im Winter schon an den nächsten Sommer denken

GARTEN: Ein kräftiger Rückschnitt von Obstbäumen sorgt für eine gute neue Ernte

Wer seine Obstbäume frühzeitig lichtet, kann sich in der neuen Saison auf eine reiche Ernte freuen. Beim regionalen Fachmann sind solche Arbeiten in guten Händen. FOTO: DJD/STIHL
Wer seine Obstbäume frühzeitig lichtet, kann sich in der neuen Saison auf eine reiche Ernte freuen. Beim regionalen Fachmann sind solche Arbeiten in guten Händen. FOTO: DJD/STIHL
Der nächste Sommer kommt bestimmt – auch wenn man das in der kalten und grauen Jahreszeit fast nicht glauben mag. Dabei vergehen nur wenige Monate, bis der heimische Garten wieder üppig blüht und ergrünt. Freizeitgärtner mit Weitblick denken bereits jetzt an die Ernte in der kommenden Saison. Denn bei kühlen Temperaturen empfiehlt es sich, Obstbäume im heimischen Garten gründlich zurückzuschneiden - umso besser können sie wieder austreiben und umso reicher fällt die Ernte aus.

Rückschnitt fördert die Fruchtqualität

Für den alljährlichen Schnitt der Obstbäume gibt es diverse Gründe, erläutert der Garten- Experte der Firma Stihl, Jens Gärtner: „Die Bäume bleiben gesund, gewinnen an Vitalität und weisen ein gutes Wachstum auf - das alles wiederum ist die Voraussetzung für gute Fruchtqualität.“

Weniger ist mehr, dieses Motto gelte bei jungen Bäumen nicht. Da brauche man nicht zu vorsichtig sein, so der Fachmann weiter: „Es darf gerne um ein bis zwei Drittel großzügig zurückgeschnitten werden.“ Etwas mehr Zurückhaltung empfiehlt sich hingegen bei älteren Bäumen. Sie können bei einem zu starken Schnitt viele Wasserschosser bilden, daher sollte der Freizeitgärtner hier nicht mehr als ein Drittel kürzen.

Arbeiten mit sicherem Stand

Insbesondere bei älteren Bäumen rät der Gartenprofi zudem, die Krone zu lichten, damit sie wieder gut durchlüftet wird.

Nur wie gelangt der Freizeitgärtner sicher und bequem an hohe Stellen im Baum? Hier empfehlen sich am besten praktische Helfer wie ein Hoch-Entaster. Mit einer solchen „Motorsäge am Stiel“ erreicht man bei sicherem Stand am Boden problemlos Höhen von mehreren Metern. Entsprechende Akkumodelle ermöglichen ein leises und ausdauerndes Arbeiten und punkten meist mit viel Reichweite und hohen Arbeitsbereichen. Am besten lässt man sich hierzu im Fachhandel beraten.

Für kleinere Äste wiederum reicht oft bereits eine Gartenschere aus. Wichtig ist in jedem Fall das passende Timing für den Obstbaumschnitt: Generell gilt der Zeitraum von November bis Ende April als geeignet, es braucht aber eine frostfreie Periode. Die Ausnahme von dieser Regel sind Süßkirschen, sie werden am besten direkt nach der Ernte geschnitten.

Im Zweifelsfall hilft der Fachmann

Wer sich bei Zeitpunkt und Technik für den richtigen Rückschnitt nicht sicher ist oder die Investition in die entsprechenden Geräte scheut, kann sich natürlich an einen regionalen Gartenbaufachbetrieb wenden. Bei den Experten sind nicht nur alle Baum-, Strauch- und Heckenschnittarbeiten, sondern auch die Garten- und Rasenpflege, wie z. B. Düngen und Vertikutieren, sowie die Laubbeseitigung und oftmals auch der Winterdienst in den richtigen Händen. djd

Gefahr durch Eis und Schnee

So schön die Schneedecke zu Beginn des Tages auch aussehen mag: Haus- und Grundbesitzer müssen sich schon am frühen Morgen ins Zeug legen, damit der Bürgersteig vor ihrem Haus nicht zur Glatteis-Falle für Passanten wird. Wer seiner Pflicht zur Gehwegreinigung nicht nachkommt, haftet mit seinem Vermögen, wenn es aufgrund dessen zu einem Unfall kommt. Und das gilt auch für unbebaute Grundstücke.

Es hängt dabei von der jeweiligen Gemeinde ab, zu welchen Zeiten die Wege geräumt sein müssen. In vielen Gemeinden muss zwischen 7 Uhr morgens und 20 Uhr abends alles freigeschaufelt und gefegt sein. In der Nacht muss niemand vor die Tür, um den Winterdienst zu erledigen. „In jedem Fall sollte man sich bei seiner Gemeinde über die örtlichen Regelungen informieren und diese einhalten“, rät Ralf Michl von der Nürnberger Versicherung. Dies sei die beste Vorsorge gegen Schadenersatzansprüche von Passanten, die auf dem Gehweg vor dem Haus gestürzt sind. djd
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