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Was tun, wenn’s zieht?

Expertentipp: Dichtungen schützen vor Kälte, Feuchtigkeit und Lärm

Ein Dichtungstausch hält Kälte, Lärm und Feuchtigkeit draußen und trägt dazu bei, Energiekosten zu sparen. FOTO: DJD/GFADICHTUNGEN/CULTURA CREATIVE, J. HELBIG
Ein Dichtungstausch hält Kälte, Lärm und Feuchtigkeit draußen und trägt dazu bei, Energiekosten zu sparen. FOTO: DJD/GFADICHTUNGEN/CULTURA CREATIVE, J. HELBIG
Die Preise für Heizöl und Gas sind zuletzt wieder kräftig angestiegen. Damit es nach dem Winter kein böses Erwachen in puncto Heizkosten gibt, sollte man rechtzeitig Tür- und Fensterdichtungen prüfen und bei Bedarf austauschen. Denn undichte Elemente führen zunächst unmerklich, aber stetig zu einem steigenden Energiebedarf. Mit der nächsten Nebenkostenabrechnung kommt dann die böse Überraschung in Form von Heizkostennachzahlungen.

Das aber lässt sich vermeiden. „Dichtungen sind Verschleißteile und müssen von Zeit zu Zeit gewechselt werden“, betont Lars Hagemeier, Geschäftsführer des norddeutschen Dichtungsspezialisten GfA-Dichtungen. Kaum ein Mieter oder Eigenheimbesitzer mache sich Gedanken über das Thema Dichtungen. Denn Fenster und Türen hätten eine erhebliche längere Lebensdauer als die zum Herstellungszeitpunkt eingebauten Dichtungen: „Während Türen und Fenster oftjahrzehntelang halten, verspröden und verhärten die Dichtungen schon nach Jahren. Die Folge sind Kälteeinfall, Lärm und ein erhöhter Energiebedarf.“

Ein Austausch der alten, verbrauchten Dichtungsprofile sei jetzt dringend geboten. Ob Fenster oder Türen noch dicht schließen, kann jeder selbst prüfen. „Ein Blatt Papier zwischen Flügel und Rahmen klemmen. Kann man es einfach herausziehen, ist entweder die Dichtung überaltert oder das Fenster nicht mehr richtig eingestellt“, so Hagemeier. Alternativ könne man mit einer brennenden Kerze am Tür- oder Fensterrahmen entlang fahren. Flackere die Flamme oder gehe aus, sollte man umgehend einen Handwerksbetrieb zu Rate ziehen: „Er findet die richtige Ersatzdichtung, tauscht sie aus und stellt das Fenster richtig ein.“ Zur Schließung von Schwachstellen sollte man auf Meterware in Kombination mit vorgefertigten oder maßgeschneiderten Dichtungsecken zurückgreifen, Hagemeier rät zu komplett verschweißten Dichtungsrahmen. Vom norddeutschen Anbieter GfA gibt es für fast alle Fenstersysteme Lösungen mit verschweißten Dichtungsrahmen, das Programm enthält über 5.000 Dichtungsprofile ab einer Länge von fünf Metern. Bei Bedarf werden kundenindividuelle Lösungen entwickelt. Weitere Informationen gibt es unter www.gfa-dichtungen.de.

Um die richtige Dichtung zu finden, sollte man mit einem Teppichmesser ein Stück der alten Dichtung entfernen und damit zum Fachbetrieb oder Fachhändler gehen. Dieser erfragt beim Hersteller die passende Dichtung und stimmt Menge oder Anzahl und Maße der Dichtungsrahmen ab. Innerhalb weniger Tage bekommt man ein Gegenmuster oder einen Musterrahmen. „Diesen sollte man einbauen und danach auf korrekten Sitz und Funktion prüfen“, so Lars Hagemeier. djd
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