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Wohnwelten

Effiziente Energie zentrale fürs Eigenheim

Brennstoffzellen produzieren klimaschonend Strom und Wärme

Eine Energiezentrale fürs Eigenheim, kaum größer als ein Kühlschrank: Brennstoffzellenheizungen produzieren emissionsarmgleichzeitig Strom und Wärme. FOTO: DJD/ZUKUNFT ERDGAS E.V./VIESSMANNWERKE
Eine Energiezentrale fürs Eigenheim, kaum größer als ein Kühlschrank: Brennstoffzellenheizungen produzieren emissionsarmgleichzeitig Strom und Wärme. FOTO: DJD/ZUKUNFT ERDGAS E.V./VIESSMANNWERKE
Die Energiewende beginnt im heimischen Heizungskeller: Knapp 12 Millionen Heizungsanlagen in deutschen Eigenheimen gelten als veraltet. Mit dem Umstieg auf moderne Technologien können Hausbesitzer nachhaltig ihren Energieverbrauch reduzieren, CO2-Emissionen senken und somit gleichzeitig die Umwelt schützen.

Viel Augenmerk gilt dabei der Brennstoffzelle. Vor wenigen Jahren noch ein Exot, kommt diese Technologie heute immer häufiger zum Einsatz. Sie gilt als klimaschonend und hocheffizient, da sie nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugt - für Modernisierer ein Gewinn in mehrfacher Hinsicht.

Mitnetz gas

Effizient, zuverlässig und klimaschonend

So lassen sich nicht nur CO2-Ausstoß und Energiekosten deutlich senken. Besonders im Altbau bietet die Brennstoffzelle einen weiteren Vorteil: Aufwendige Gebäudesanierungen sind nicht nötig, es fallen lediglich die Anlagekosten an - und dafür wiederum stehen staatliche Fördertöpfe zur Verfügung. Ein weiterer Pluspunkt: Während die Brennstoffzelle heute noch Wasserstoff aus Erdgas gewinnt, kann sie in Zukunft direkt mit Wasserstoff aus dem Gasnetz betrieben werden. Damit ermöglicht die Brennstoffzellenheizung den Einstieg in das Wasserstoffzeitalter für jedermann. Anlagen gibt es - passend zum jeweiligen Energiebedarf - in verschiedenen Dimensionen.

In jedem Fall aber profitieren Modernisierer durch das KfW-Förderprogramm 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“ von einer großzügigen staatlichen Förderung in Höhe von 9.300 Euro. Allein 2019 sind bundesweit fast 4.800 Förderanträge bewilligt worden.

Wärme und Energie fürs Eigenheim

Die Wärme, die mittels chemischer Reaktion in der Brennstoffzelle erzeugt wird, kann im eigenen Zuhause für die Raumwärme oder Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden. Überschüssiger Strom wiederum lässt sich in einer Batterie speichern oder gut vergütet ins Netz einspeisen. In Verbindung mit der Wärmeversorgung erreicht die Brennstoffzelle so einen Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent.

Weitere Informationen zur Brennstoffzelle erhalten Modernisierer bei ihrem Energieversorger sowie dem örtlichen Handwerk oder unter www.moderne-heizung.de. Bereits sechs renommierte Gerätehersteller bieten Brennstoffzellengeräte für Endverbraucher an. „Durch die zunehmende Produktvielfalt passt sich das Hightechgerät immer mehr den individuellen Verbraucherbedürfnissen an“, erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Erdgas. „Egal ob im Bestand oder im Neubau, egal ob in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus - die Zukunft passt in jeden Heizungskeller.“ djd
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