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Dämmen: gewusst wie

Auf diese Aspekte sollten Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung achten

Eine Fassadensanierung bietet nicht nur energetische Vorteile. Hausbesitzer können ihr Eigenheim auch aufwerten. FOTOS: DJD/FSDE/MAISONSIGNEE - STOCK.ADOBE.COM  
Eine Fassadensanierung bietet nicht nur energetische Vorteile. Hausbesitzer können ihr Eigenheim auch aufwerten. FOTOS: DJD/FSDE/MAISONSIGNEE - STOCK.ADOBE.COM  
Ohne dämmen geht es nicht: Hausbesitzern dürfte heute klar sein, dass die energetische Sanierung eine der zentralen Maßnahmen ist, um Heizenergie zu sparen und das Klima zu schützen. Die Frage „ob“ ist somit entschieden. Größere Unsicherheiten herrschen hingegen über das Wie. Schließlich soll die Dämmung über Jahrzehnte zuverlässig ihren Zweck erfüllen. Bei der Auswahl des richtigen Dämmmaterials sind daher verschiedene Faktoren zu beachten.

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Hohe Dämmleistung über viele Jahrzehnte


Im Mittelpunkt steht die Dämmwirkung. Sie entscheidet über die Heizkosten, die eingespart werden können, und über den positiven Effekt für die Umwelt. Hierbei gilt: je geringer die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes, umso besser seine Wärmedämmeigenschaft. Denn die Dämmwirkung ist höher, wenn weniger Wärme durch das gedämmte Bauteil entweicht. So hat sich etwa expandiertes Polystyrol (EPS) seit Jahrzehnten für die Fassaden- und Dachdämmung bewährt. Es leitet besonders wenig Wärme und weist dabei eine dauerhaft konstante Dämmwirkung auf. Das Ergebnis sind ein deutlich verringerter Energieverbrauch und weniger CO2-Emissionen. Ein weiterer Aspekt ist die Verarbeitbarkeit und Sicherheit des Materials. Hier punktet der Klassiker mit seinem leichten Gewicht. Er besteht zu 98 Prozent aus Luft und erleichtert somit den Transport und die Verarbeitung. Weil das Material unbedenklich für Mensch und Natur ist, erfolgt auch das Dämmen selbst sehr unkompliziert, Schutzkleidung oder -masken sind nicht notwendig.
Von der Wahl des richtigen Materials hängt die Wirksamkeit der Sanierung ab. FOTOS: DJD/FSDE/BASF
Von der Wahl des richtigen Materials hängt die Wirksamkeit der Sanierung ab. FOTOS: DJD/FSDE/BASF
Langlebig, nachhaltig und recycelbar

Jede Investition soll sich rechnen - im Fall einer Fassadendämmung für die Umwelt genauso wie für den Hauseigentümer. Unter Nachhaltigkeitsaspekten überzeugt das Dämmmaterial, da es langlebig und dabei recycelbar ist. Eine aktuelle Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) bestätigt, dass der Dämmstoff bereits jetzt, mit Blick auf die zukünftigen Entsorgungswege, eine ökologisch sinnvolle Wahl ist. Graues EPS zum Beispiel ist inzwischen auf Basis erneuerbarer Rohstoffe verfügbar. Unter www.mit-sicherheit-eps.de gibt es ausführliche Informationen dazu. Auch aus wirtschaftlicher Sicht verbindet EPS vorteilhafte Eigenschaften wie geringe Material- und Verarbeitungskosten mit einer hohen Dämmleistung. Generell gilt: Je veralteter die Gebäudetechnik, desto schneller amortisiert sich die Dämmung finanziell. Bei Häusern, die vor 1977 errichtet wurden, macht sich das Sanieren somit bereits nach vier bis zehn Jahren bezahlt. Den reinen Bedarf an Erdöl, der für die Herstellung des Dämmstoffs verbraucht wird, spart man innerhalb nur einer Heizperiode wieder ein. djd
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