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Bei „Kalle“ ist genug Platz für die Katz

Tierpension - In Röblingen sind die Lieblinge gut aufgehoben

Karl-Heinz Hörhold mit zwei seiner Pensionsgäste. FOTOS: D. FISCHER
Karl-Heinz Hörhold mit zwei seiner Pensionsgäste. 
FOTOS: D. FISCHER
Bei Elisabeth und Karl-Heinz Hörhold aus Röblingen fing einst alles mit einer eigenen Maine-Coon-Zucht an. Durch die Liebe zu diesen Katzen, die man zum Beispiel aus den Harry-Potter-Filmen gut kennt („Mrs. Norris“), eröffneten Hörholds im Januar 2013 ihre Katzenpension mit damals drei Gehegen. 

Mittlerweile sind daraus schon 20 Gehege im Innenwie auch im Außenbereich geworden. Sie alle sind auf die Bedürfnisse der Pensionsgäste abgestimmt. Denn ob Spielzeug, Kuschelecken, kleine Verstecke oder ein Platz an der Sonne – den tierischen Pensionsgästen soll es schließlich an nichts fehlen.

Die Kunden der „Tierpension Kalle“ kommen dabei nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern aus nah und fern. Sogar aus Berlin, Göttingen, Magdeburg oder Leipzig ist den Katzeneltern kein Weg zu weit, um ihre Lieblinge in guter Obhut zu wissen und um selbst einen entspannten Urlaub verbringen zu können. Vor allem zu den Ferienzeiten sind Hörholds fast immer ausgebucht. Deswegen sind rechtzeitige Reservierungen auf jeden Fall ratsam.

Als Gast der „Tierpension Kalle“ kommt der tierische Liebling übrigens viermal täglich in den Genuss einer individuellen, persönlichen Betreuung. Dazu zählen Fellpflege, Fütterung und das Spielen ebenso, wie ausgiebige Streicheleinheiten, die ebenfalls sehr wichtig für das Wohlbefinden der Katze sind.

Für den Fall, dass ein Tier während seines Aufenthaltes in der Pension erkrankt, ist eine tierärztliche Versorgung gewährleistet und sollte eine Vorerkrankung bestehen, werden selbstverständlich die bereits verordneten Medikamente oder Spezial- bzw. Diätfutter verabreicht. Das erfolgt natürlich immer in enger Absprache mit dem Besitzer.

Familie Hörhold kann sich mittlerweile über viele treue Stammgäste freuen und möchte dies auch noch viele Jahre machen. Darüber hinaus stehen sie allen Katzenliebhabern auch gern beratend zur Seite wenn es zum Beispiel um die Fellpflege oder ums richtige Futter geht.
  

Deutschlands erster Mitarbeiterberater

Nico Döring fand die Idee dazu beim Bundesligisten Borussia Dortmund

Unternehmen wissen heute zwar sehr genau, wie wichtig ihre eigenen Mitarbeiter, deren Unternehmensbindung und Wohlbefinden sind, widmen dieser Aufgabe aber oft zuwenig Zeit. Oft wird dann eine Unternehmensberatungen beauftragt, die aber – wie es der Name schon sagt – das Unternehmen berät und nicht die Mitarbeiter.

An dieser Stelle kommt Nico Döring ins Spiel, denn Döring ist Deutschlands erster Mitarbeiterberater. Die Idee dazu fand er bei Borussia Dortmund, einem Bundesliga- Fußballverein. Der BVB hat als erster Verein einen Lizenzspielerberater beauftragt, der sich um das Wohlergehen der Spieler kümmert und gleichzeitig als Verbindung zwischen Vorstand und Spielern zu fungiert.

Dieses Modell – so die Idee von Nico Döring– lässt sich auch auf Unternehmen übertragen. Hier wie da sind die Erwartungen der Mitarbeiter an ihre Arbeitgeber heutzutage hoch. Umgekehrt steigt, bedingt durch den ständigen Wandel, auch der Leistungsdruck auf die Angestellten.

Dörings Zielgruppe sind die Mitarbeiter, egal, ob sie in der Produktion, Logistik, im kaufmännischen Bereich oder im Handwerk arbeiten. Das Ziel seiner Arbeit liegt im Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit der Belegschaft. Dazu zeigt er den Unternehmen auf, welche möglichen und notwendigen Maßnahmen es dazu treffen kann. Einbettet ist dieses Konzept im Betrieblichen Gesundheitsmanagement, gerne auch nur mit der Abkürzung BGM bezeichnet. Dies beinhaltet auch die Erfüllung rechtlicher Vorschriften, so zum Beispiel die Durchführung der Psychischen Gefährdungsbeurteilung, die seit September 2013, für jeden Arbeitgeber, also auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen, vorgeschrieben ist.

Vorteil: Wenn sich ein Unternehmen für eine Zusammenarbeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement entscheidet, kann es bis zu 80 Prozent der Kosten durch den EU-Sozialfonds erstattet bekommen. Durch diese Mittel sollen auch kleine und mittelständische Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern können.
   
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