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Familienzeit 

Alle unter einem Dach

MEHRGENERATIONENWOHNEN - Lebensform mit Zukunftspotenzial

Im Mehrgenerationenhaus: Jung profitiert von Alt und Alt von Jung. Foto: fotolia.com/© Halfpoint
Im Mehrgenerationenhaus: Jung profitiert von Alt und Alt von Jung. Foto: fotolia.com/© Halfpoint
Die Gesellschaft ist im Wandel begriffen, die klassische Familienkonstellation „Vater, Mutter, Kind“ ist nur noch eines von vielen Familienmodellen. Immer weniger Kinder werden geboren. Dazu sind Familienmitglieder oft weit zerstreut. Da der Mensch ein soziales Wesen bleibt, sehnen sich viele nach Gemeinschaft, wollen in Gesellschaft älter werden und auch soziale Netze knüpfen. Das Konzept Mehrgenerationenhaus beziehungsweise Mehrgenerationenwohnen wird daher immer beliebter, denn es kombiniert Eigenverantwortlichkeit mit Zusammenhalt von Alt und Jung.
Die Gesellschaft ist im Wandel begriffen, die klassische Familienkonstellation „Vater, Mutter, Kind“ ist nur noch eines von vielen Familienmodellen. Immer weniger Kinder werden geboren. Dazu sind Familienmitglieder oft weit zerstreut. Da der Mensch ein soziales Wesen bleibt, sehnen sich viele nach Gemeinschaft, wollen in Gesellschaft älter werden und auch soziale Netze knüpfen. Das Konzept Mehrgenerationenhaus beziehungsweise Mehrgenerationenwohnen wird daher immer beliebter, denn es kombiniert Eigenverantwortlichkeit mit Zusammenhalt von Alt und Jung. 

Sechs wichtige Punkte im Vorfeld klären 

Bevor man gemeinsam das kleine oder große Projekt „Mehrgenerationenhaus“ startet, sind wesentliche Fragen zu klären. Wer macht mit? Wie groß ist das Haus/die Wohnanlage? Wo liegt das Haus/die Wohnanlage? Muss ich eventuell in eine andere Stadt ziehen? Miete ich oder beteilige ich mich am Kauf der Immobilie? Welche Kosten kommen auf mich zu? Sind Pflichten, Kostenteilung und Verantwortungen klar geregelt? Das Mehrgenerationenhaus wirkt wie der ideale Ort zum Zusammenleben. Senioren verbringen mehr Zeit mit Kindern, während die Eltern ihre Kinder in guten Händen wissen. Die gemeinsame Finanzierung erleichtert den Hauskauf oder -bau. Doch nur wer ehrlich an das Mehrgenerationenhaus herantritt, wird dauerhaft glücklich.

Ohne klare Regeln der Kommunikation, genügend Freiraum für alle Parteien und dem Zurückstecken eigener Ansichten wird das Projekt zum Problem. Legt man jedoch Grundregeln und Pläne zum Zusammenleben an, bleibt das Mehrgenerationenhaus ein Ort zum Glücklichsein für Senioren, Eltern und Kinder.  Weiterführende Informationen zum Thema gibt es unter anderem hier:

www.seniorenbedarf.info/wohnen-im-alter
www.pflege.de
www.grosseltern.de


Die (Un)Perfekten Eltern

Foto: djd/kinder/Getty
Foto: djd/kinder/Getty
Elternsein ist nicht immer leicht. Zwar sehen es die meisten Mamas und Papas als sehr erfüllend an, ihre Kinder aufwachsen zu sehen und ihnen dabei zu helfen, das Leben zu meistern. Doch haben sie heutzutage oft viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen. Eltern wollen für ihre Kinder da sein, müssen aber gleichzeitig auch Geld verdienen. Nicht zuletzt auch aufgrund der aktuell heiß diskutierten hohen Kosten für Miete und Lebensunterhalt können es sich viele Erziehungsberechtigte gar nicht leisten, sich über mehrere Jahre eine berufliche Auszeit zugunsten der Kinder zu nehmen. Die Lösung besteht oft darin, die Kleinen möglichst früh fremdbetreuen zu lassen, damit beide Eltern zur Arbeit gehen können. Und das hat seinen Preis: Laut einer Umfrage im Auftrag der Marke kinder haben 48 Prozent aller befragten Eltern in Deutschland Schuldgefühle und Sorgen, dass sie nicht genug Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. Im Rahmen der Studie wurden im Jahr 2018 insgesamt 500 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sieben und 15 Jahren sowie deren Eltern befragt. 45 Prozent der Erwachsenen befürchten, dass sie für ihr Kind nicht genug verfügbar sind.

Trotz Schuldgefühl: Eltern schneiden bei Umfrage gut ab

67 Prozent der Befragten geben an, dass sie nie Zeit finden, alles zu machen, was sie möchten; ebenso viele hätten lieber mehr Zeit als Geld. Ein weiterer Teil der Umfrage hält positive Nachrichten für die Eltern bereit: 90 Prozent aller befragten Kinder gaben an, glücklich zu sein. 95 Prozent bestätigten eine gute Beziehung zu ihren Eltern. DJD


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